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Populär vs. elitär?

Wertvorstellungen und Popularisierungen der Musik heute
 Buch
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ISBN-13:
9783795708153
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
20.03.2013
Seiten:
159
Autor:
Jörn Peter Hiekel
Gewicht:
438 g
Format:
236x154x17 mm
Serie:
edition neue zeitschrift für musik
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

InhaltsangabeVorwort - Jörn Peter Hiekel: Ist Versöhnen das Ziel? Zum Spannungsfeld zwischen 'Populärem' und 'Elitärem' in der heutigen Musik - Dahlia Borsche: Populäre Popmusik und elitäre Kunstmusik? Zur Aussagekraft der Attribute 'populär' ­- 'elitär' in Bezug auf die ­Pop-Kunst-Dichotomie - Martin Kaltenecker: '. flackernde Fackeln'. Bemerkungen zum hermeneutischen Hören bei Hugo Riemann und Alfred Döblin - Harry Lehmann: Elitär - Populär. Über das Entstehen und Vergehen einer kulturellen Leitdifferenz - Ferdinand Zehentreiter: Jenseits von elitär oder populär. Der Fetischcharakter der Marke und die Zerstörung des Ausdrucks - Markus Hechtle: Ich hab ja keine Ahnung, aber.! - Robin Hoffmann: Auserlesene Wesen und lesende Esel - Michael Schmidt: Die Kunst des Mixens. Musikalische Korrespondenzen in Zeiten der medialen Globalisierung - Nina Polaschegg: Populäre Musik? Einflüsse populärer Musik im Schaffen von Bernhard Lang, Jorge Sánchez-Chiong, Bernhard Gander und Fausto Romitelli - Henry Keazor: 'Hostage to categorization'. 'Art Breaks' vs. 'Mainstream Videos': Musikvideos - Kunst
Musik hat zu allen Zeiten «populäre» und «elitäre» Prägungen besessen. Wie aber ist das Wechselverhältnis zwischen beiden Seiten in der Musik der Ge­genwart zu fassen und welche historischen Bezüge leuchten dabei auf? Können Begriffe wie «populär» und «elitär» sowie vergleichbare andere überhaupt zu tragfähigen Ausgangspunkten der Betrachtung musikalischer Gestaltungen werden? Und inwieweit gibt es tatsächlich, wie oft behauptet wird, in der neueren komponierten Musik einen Paradigmenwechsel, der durch eine substanzielle Öffnung gegenüber Strategien der Popmusik sowie durch eine Zurückdrängung «elitärer» Elemente bestimmt ist? Fragen und Überlegungen wie diese gehören zu den Ausgangspunkten der vorliegenden Veröffentlichung. Zu Wort melden sich Autorinnen und Autoren mit recht unterschiedlichen Erfahrungshorizonten und Denkansätzen. Doch zumindest eines eint sie: die Überzeugung, dass jede simple Gegenüberstellung «populär vs. elitär» schnell an ungute Grenzen stoßen würde. Der Band geht zurück auf ein Symposion, das im Oktober 2010 in der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden stattfand.

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