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"Deutsche, kauft nicht bei Juden!"

Antisemitismus und politischer Boykott in Deutschland 1924 bis 1935
 Ebook
Sofort lieferbar | Lieferzeit:3-5 Tage I
ISBN-13:
9783835321120
Einband:
Ebook
Seiten:
452
Autor:
Hannah Ahlheim
eBook Typ:
PDF
Kopierschutz:
NO DRM
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Über das Zusammenspiel von ökonomischem Handeln und Denken mit antisemitischen Stereotypen.
Rezension"Hannah Ahlheim hat über die Boykottpolitik des NS-Regimes eine in ihrer stilistischen Leichtfüßigkeit bestechende Studie vorgelegt. Indem sie das bislang unbeachtete und verloren geglaubte Quellenmaterial des "Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" heranzog, das jahrzehntelang unzugänglich im Moskauer Sonderarchiv verstaubte, hat sie einen neuen Akzent in der deutsch-jüdischen Historiografie gesetzt - ein Perspektivwechsel, der die Sicht auf die jüdischen Opfer freigibt."(Ludger Heid, Jüdische Allgemeine, 12.05.2011)"Immer wieder weist die Verfasserin zu Recht darauf hin, dass der "Erfolg" der Boykottbewegung nicht allein an der konkreten Verdrängung aus dem Wirtschaftsleben zu messen ist. Zu den größten Vorzügen ihres lesenswerten Buches gehört es, dass sie die Perspektive der betroffenen Juden intensiv einbezieht und dadurch die psychologischen Folgen der Boykottaktivitäten nachzeichnen kann, die im alltäglichen Raum eine Trennung von "Deutschen" und "Juden" herbeiführten und damit die schnelle gesellschaftliche Ausgrenzung der Juden nach 1933 maßgeblich beförderten."(Frank Bajohr, damals.de, August 2011)"Ein wichtiger Meilenstein in der Aufarbeitung unserer deutschen Geschichte. Solche Bücher müssen heute gelesen werden um der gegenwärtigen Geschichtsverklärung entgegenzutreten!"(buecherveraendernleben.npage.eu, August 2011)"Über wissenschaftliche Meriten hinaus nimmt ihre Dissertation mit stilistischen Vorzügen ein: Ahlheims Ausdrucksweise ist exakt und konzise, aber einfach und für Laien durchschaubar. Der Ernst Fraenkel Prize in Contemporary History ist hochverdient."(Daniel Krause, literaturkritik.de, Nr. 9, 09/2011)"Herangezogen hat die 1978 geborene Autorin vor allem die verschollen geglaubten und jetzt im Moskauer Sonderarchiv wieder aufgetauchten Akten des "Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens". Daraus entwickelt sie souverän eine so bisher noch nicht erhellte Innenansicht des zunehmend bedrängter werdenden Alltags von Juden in Deutschland auch schon vor Hitlers Machtergreifung."(Christian Muggenthaler, Landshuter Zeitung, Magazin, 08.10.2011)"Die Vielfalt antisemitischer Aktionsformen und Medien wie Klebezettel, Stürmerkästen, Prangertafeln oder Fotoaktionen profund analysierend, macht Ahlheim in ihrer fundierten und sorgsam aus den Quellen herausgearbeiteten Studie deutlich, "wie s

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