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Leitlinie psychosomatisch orientierte Diagnostik und Therapie bei Fertilitätsstörungen

 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783837923117
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.06.2014
Seiten:
207
Autor:
Heribert Kentenich
Gewicht:
307 g
Format:
211x151x20 mm
Serie:
Forschung Psychosozial
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

InhaltsangabeInhalt Vorwort 1 Einfu¨hrung 1.1 Einleitende Bemerkungen 1.1.1 Definition und Eingrenzung 1.2 ICD10 1.3 Häufigkeit/Epidemiologie 2 Psychosomatische Diagnostik 2.1 Hintergrund der Diagnostik 2.1.1 Psychologische Merkmale ungewollt kinderloser Frauen und Männer 2.1.2 Psychosoziale Belastung durch Infertilität im Erleben von Frauen und Männern 2.1.3 Paarbeziehung und Partnerschaftsqualität ungewollt kinderloser Paare 2.1.4 Paare mit idiopathischer Fertilitätsstörung 2.1.5 Verhaltensbedingte Fertilitätsstörungen 2.1.6 Stress bzw. belastende Lebensereignisse und Fertilitätsstörungen 2.1.7 Methodische Überlegungen 3 Behandlungsverlauf 3.1 Prognostische Kriterien fu¨r das Eintreten von Schwangerschaften bei ungewollt kinderlosen Paaren 3.1.1 Epidemiologische Aspekte 3.1.2 Statistische Prognosemodelle 3.1.3 Stichproben und Erhebungsinstrumente 3.1.4 Prädiktoren fu¨r das Eintreten einer Schwangerschaft 3.1.4.1 Medizinische Prädiktoren 3.1.4.2 Psychologische Prädiktoren 3.1.5 Partnerschaftliche Aspekte 3.2 Psychosoziale Faktoren im weiteren Verlauf nach erfolgreicher reproduktionsmedizinischer Behandlung 3.2.1 Medizinische Risikobelastung während Schwangerschaft und Geburt fu¨r Mu¨tter und Kinder 3.2.1.1 Kongenitale Anomalien 3.2.1.2 Epigenetische Defekte 3.2.2 Erleben von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett 3.2.3 Paarbeziehung 3.2.4 ElternKindBeziehung 3.2.5 Kindliche Entwicklung 3.2.6 Einlinge versus Mehrlinge 3.2.6.1 Körperliche und psychische Auffälligkeiten der Kinder 3.2.6.2 Psychische Entwicklung der Eltern von Mehrlingen 3.2.6.3 Strategien zur Vermeidung von Mehrlingen 3.3. Belastungen durch ungewollte Kinderlosigkeit, Befindlichkeit nach erfolgloser reproduktionsmedizinischer Behandlung und langfristige Folgen der Kinderlosigkeit 3.3.1 Unmittelbare Reaktionen auf eine erfolglose Behandlung 3.3.2 Langfristige Folgen der ungewollten Kinderlosigkeit 3.3.3 Geschlechtsspezifische Reaktionen 3.3.4 Partnerschaftszufriedenheit 3.3.5 Sexualität 3.3.6 Hilfreiche und weniger hilfreiche Coping-Strategien 3.3.7 Methodenkritische Wertung 4 Psychosomatische und psychologische Diagnostik, Beratung und Therapie 4.1 Diagnostische Maßnahmen aus psychosomatischer Sicht 4.1.1 Notwendige Diagnostik 4.1.2 Im Einzelfall nu¨tzliche Diagnostik 4.1.3 Kontraindikationen und Besonderheiten 4.1.4 Aufklärung/Psychoedukation 4.1.5 Hinweise zur Durchfu¨hrung der Diagnostik 4.1.6 Entbehrliche Diagnostik 4.2 Therapie 4.2.1 Psychosomatische Therapie 4.2.1.1 Einfu¨hrung 4.2.1.2 Psychosomatische Grundversorgung 4.2.2 Regelungen zu Information, Aufklärung, Beratung und Einwilligung 4.2.2.1 Musterrichtlinie der Bundesärztekammer 4.2.2.2 Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen u¨ber Maßnahmen zur ku¨nstlichen Befruchtung 4.3 Beratung und Psychotherapie 4.3.1 Indikation/Psychosoziale Behandlungsziele 4.3.2 Effekte psychologischer Beratungs- und Therapieangebote 4.3.2.1 Psychologische Beratung 4.3.2.2 Entspannungsverfahren 4.3.2.3 Psychoedukation und Stressbewältigung 4.3.2.4 Verhaltenstherapeutische Interventionen 4.3.2.5 Gruppenpsychotherapie 4.3.2.6 Internetbasierte Psychoedukation und psychosoziale Unterstu¨tzung 4.3.2.7 Telefonberatung 4.3.2.8 Kombinierte Behandlungen 4.3.2.9 Alternative Verfahren 4.3.2.10 Meta-Analysen 4.3.3 Qualitätssicherung psychologischer Beratungs- und Therapieeffekte 4.3.4 Prävention von Fertilitätsstörungen 4.3.4.1 Sozialpolitische Aspekte 4.3.4.2 Einstellung, Mythen und Wissen um Fertilität 4.3.4.3 Medizinische Risikofaktoren 4.3.4.4 Fertilitätsprotektion bei schwerwiegenden Erkrankungen (am Beispiel onkologischer Erkrankungen) 5 Paare mit Migrationshintergrund in der Reproduktionsmedizin 5.1 Einleitung 5.2 Kinderwunschberatung und Tradition, Familiengröße und kulturelle Normen 5.3 Kinderwunschmotive 5.4 Sterilität und psychische Belastung 5.5 Bereitschaft zu invasiven Therapiemethoden und zu Alternativen 5.6 Kom
Inhalt

Vorwort

1 Einfu¿hrung
1.1 Einleitende Bemerkungen
1.1.1 Definition und Eingrenzung
1.2 ICD-10
1.3 Häufigkeit/Epidemiologie

2 Psychosomatische Diagnostik
2.1 Hintergrund der Diagnostik
2.1.1 Psychologische Merkmale ungewollt kinderloser Frauen und Männer
2.1.2 Psychosoziale Belastung durch Infertilität im Erleben von Frauen und Männern
2.1.3 Paarbeziehung und Partnerschaftsqualität ungewollt kinderloser Paare
2.1.4 Paare mit idiopathischer Fertilitätsstörung
2.1.5 Verhaltensbedingte Fertilitätsstörungen
2.1.6 Stress bzw. belastende Lebensereignisse und Fertilitätsstörungen
2.1.7 Methodische Überlegungen

3 Behandlungsverlauf
3.1 Prognostische Kriterien fu¿r das Eintreten von Schwangerschaften bei ungewollt kinderlosen Paaren
3.1.1 Epidemiologische Aspekte
3.1.2 Statistische Prognosemodelle
3.1.3 Stichproben und Erhebungsinstrumente
3.1.4 Prädiktoren fu¿r das Eintreten einer Schwangerschaft
3.1.4.1 Medizinische Prädiktoren
3.1.4.2 Psychologische Prädiktoren
3.1.5 Partnerschaftliche Aspekte
3.2 Psychosoziale Faktoren im weiteren Verlauf nach erfolgreicher reproduktionsmedizinischer Behandlung
3.2.1 Medizinische Risikobelastung während Schwangerschaft und Geburt fu¿r Mu¿tter und Kinder
3.2.1.1 Kongenitale Anomalien
3.2.1.2 Epigenetische Defekte
3.2.2 Erleben von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
3.2.3 Paarbeziehung
3.2.4 Eltern-Kind-Beziehung
3.2.5 Kindliche Entwicklung
3.2.6 Einlinge versus Mehrlinge
3.2.6.1 Körperliche und psychische Auffälligkeiten der Kinder
3.2.6.2 Psychische Entwicklung der Eltern von Mehrlingen
3.2.6.3 Strategien zur Vermeidung von Mehrlingen
3.3. Belastungen durch ungewollte Kinderlosigkeit, Befindlichkeit nach erfolgloser reproduktionsmedizinischer Behandlung und langfristige Folgen der Kinderlosigkeit
3.3.1 Unmittelbare Reaktionen auf eine erfolglose Behandlung
3.3.2 Langfristige Folgen der ungewollten Kinderlosigkeit
3.3.3 Geschlechtsspezifische Reaktionen
3.3.4 Partnerschaftszufriedenheit
3.3.5 Sexualität
3.3.6 Hilfreiche und weniger hilfreiche Coping-Strategien
3.3.7 Methodenkritische Wertung

4 Psychosomatische und psychologische Diagnostik, Beratung und Therapie
4.1 Diagnostische Maßnahmen aus psychosomatischer Sicht
4.1.1 Notwendige Diagnostik
4.1.2 Im Einzelfall nu¿tzliche Diagnostik
4.1.3 Kontraindikationen und Besonderheiten
4.1.4 Aufklärung/Psychoedukation
4.1.5 Hinweise zur Durchfu¿hrung der Diagnostik
4.1.6 Entbehrliche Diagnostik
4.2 Therapie
4.2.1 Psychosomatische Therapie
4.2.1.1 Einfu¿hrung
4.2.1.2 Psychosomatische Grundversorgung
4.2.2 Regelungen zu Information, Aufklärung, Beratung und Einwilligung
4.2.2.1 Musterrichtlinie der Bundesärztekammer
4.2.2.2 Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen u¿ber Maßnahmen zur ku¿nstlichen Befruchtung
4.3 Beratung und Psychotherapie
4.3.1 Indikation/Psychosoziale Behandlungsziele
4.3.2 Effekte psychologischer Beratungs- und Therapieangebote
4.3.2.1 Psychologische Beratung
4.3.2.2 Entspannungsverfahren
4.3.2.3 Psychoedukation und Stressbewältigung
4.3.2.4 Verhaltenstherapeutische Interventionen
4.3.2.5 Gruppenpsychotherapie
4.3.2.6 Internetbasierte Psychoedukation und psychosoziale Unterstu¿tzung
4.3.2.7 Telefonberatung
4.3.2.8 Kombinierte Behandlungen
4.3.2.9 Alternative Verfahren
4.3.2.10 Meta-Analysen
4.3.3 Qualitätssicherung psychologischer Beratungs- und Therapieeffekte
4.3.4 Prävention von Fertilitätsstörungen
4.3.4.1 Sozialpolitische Aspekte
4.3.4.2 Einstellung, Mythen und Wissen um Fertilität
4.3.4.3 Medizinische Risikofaktoren
4.3.4.4 Fertilitätsprotektion bei schwerwiegenden Erkrankungen (am Beispiel onkologischer Erkrankungen)

5 Paare mit Migrationshintergrund in der Reproduktionsmedizin
5.1 Einleitung
5.2 Kinderwunschberatung und Tradition, Familiengröße und kulturelle Normen
5.3 Kinderwunschmotive
5.4 Sterilität und psychische Belastung
5.5 Bereitschaft zu invasiven Therapiemethoden und zu Alternativen
5.6 Kommunikationsprobleme
5.7 Gesundheitswissen und Informationsbedarf
5.8 Reproduktion und Reproduktionsmedizin aus islamischer Sicht

6 Familienbildung nach Gametenspende
6.1 Familienrechtliche Aspekte
6.2 Donogene Behandlung bei heterosexuellen Paaren
6.2.1 Körperliche und psychologische Entwicklung der Kinder
6.2.2 Aufklärung der Kinder
6.2.3 Sichtweisen der Kinder und Erwachsenen
6.3. Donogene Behandlung bei lesbischen Paaren
6.3.1 Kinderwunsch lesbischer Paare
6.3.2 Körperliche und psychologische Entwicklung der Kinder
6.3.3 Aufklärung der Kinder
6.3.4 Sichtweisen der Kinder und Erwachsenen
6.4 Donogene Behandlung bei alleinstehenden Frauen
6.4.1 Kinderwunsch alleinstehender Frauen
6.4.2 Körperliche und psychologische Entwicklung sowie Aufklärung der Kinder
6.5 Donogene Behandlung mit einem den Wunscheltern bekannten Spender
6.6 Samenspender
6.6.1 Motivation und Haltungen von Samenspendern
6.6.2 Veränderung der Haltung zur Anonymität

7 Medien zur Information und Aufklärung
7.1 Hilfesuchendes Verhalten infertiler Frauen
7.2 Vorbereitende Informationen: Broschu¿ren und andere Medien
7.3 Internet
7.4 Methodenkritische Wertung

8 Selbsthilfegruppen

9 Reproduktionsmedizinische Behandlung im Ausland

Anhang
1 Schlu¿sselfragen
2 Praktische Hinweise zur psychologischen Beratung (allgemein)
3 Praktische Hinweise zur psychosozialen Beratung und psychosomatischen Therapie bei
Gametenspende
4 Glossar
5 Forschungsdesiderata
6 Literatur
7 Autorinnen und Autoren
Trotz des rasanten technischen Fortschritts in der Reproduktionsmedizin stellen Störungen der Fertilität von Frauen und Männern, die zu einer ungewollten Kinderlosigkeit führen, bis heute ein großes Problem dar. Um das seelische Leid der Betroffenen zu lindern, bedarf es spezifischer Kompetenzen und Interventionsstrategien. Daher werden im vorliegenden Buch evidenzbasierte Leitlinien zur psychosomatisch orientierten Diagnostik und Therapie bei Fertilitätsstörungen vorgelegt, die über die organmedizinischen Behandlungsmaßnahmen hinausgehen und von psychotherapeutischen und psychosomatischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften zertifiziert wurden.

Das medizinische Fachbuch vermittelt einen Überblick über Inhalte, Ziele und Effekte psychologischer Beratung und Therapie im Kontext reproduktionsmedizinischer Behandlungen. Im Vordergrund stehen dabei psychosoziale Aspekte der Entstehung und Verarbeitung von Fertilitätsstörungen. Diese aktualisierte Auflage liefert eine wertvolle Hilfestellung für die klinische Praxis von Reproduktionsmedizinern, Gynäkologen, Andrologen, Urologen, Fachärzten für Psychosomatische Medizin, Psychologischen Psychotherapeuten und psychosozialen Beratern.

Unter Mitarbeit von Ada Borkenhagen, Matthias David, Therese de Liz, Christina Hempowicz, Anke Matthes, Annekathrin Sender und Kerstin Weidner

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