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Von der Selbsterhaltung zur Selbstachtung

Der geschichtlich bedingte Wandel psychoanalytischer Theorien und ihr Beitrag zum Verständnis historischer Entwicklungen
 Buch
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ISBN-13:
9783837923179
Einband:
Buch
Erscheinungsdatum:
01.10.2013
Seiten:
149
Autor:
Hans Kilian
Gewicht:
267 g
Format:
211x134x20 mm
Serie:
edition psychosozial
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

InhaltsangabeInhalt Vorbemerkung Von der Freud'schen Psychoanalyse zur Selbstpsychologie Heinz Kohuts Eine Einführung Lotte Köhler Das topografische Modell Freuds Die Strukturtheorie bzw. Ich-Psychologie Die Bedeutung der Entwicklungspsychologie Die Bedeutung der Übertragung Die Behandlungstechnik auf Grundlage der Strukturtheorie Die Unterscheidung von Ich und Selbst Die Selbstpsychologie Heinz Kohuts Die Stellung der Selbstpsychologie innerhalb der Psychoanalyse Freuds Seelenmodell und die veränderte historische Situation Wie heilt die Psychoanalyse? Das Selbst als Mittelpunkt der klinischen Arbeit Die Entstehung des Selbst Das 'bipolare Selbst' Die Bedeutung der Empathie Was ist Empathie? Wie entsteht Empathie? Empathie als wissenschaftliches Erkenntnisinstrument Das Konzept des Selbstobjektes Definition des Begriffes 'Selbstobjekt' Die Entwicklungslinie des Selbstobjektes Diskussion und heuristischer Wert des Selbstobjekt-Begriffes Die Bedeutung des Selbstobjekt-Konzeptes für die psychoanalytische Behandlung Weitere Schlussfolgerungen für die Praxis SelbstobjektÜbertragungen Anwendungsmöglichkeiten des Kohut'schen Modells jenseits der Psychoanalyse Perspektiven des Kohut'schen Modells jenseits der Analyse Der historische Wandel im Denken und Deuten der Psychoanalyse Hans Kilian Die Metamorphose der menschlichen Lebenswelt während der letzten 100 Jahre Die fehlende Synchronisierung von mentaler Innenwelt und sozialer Außenwelt führt zur Modellkrise der Psychoanalyse Theorien, Denkmodelle und Deutungsmuster der traditionellen Neurosenlehre und Metapsychologie Die psychohistorisch bedingte Modellkrise der Psychoanalyse Drei Stadien des sozioökonomischen Wandels seit dem Ende des 19. Jahrhunderts und dessen Folgen Die Geschichte der Veränderungen des Selbst Unterschiedliche Formen der Empathie Der Einfluss des sozioökonomischen Wandels auf Freuds psychoanalytische Theorie und Praxis Das topografische Modell Die vom topografischen Modell abgeleitete psychoanalytische Deutungstechnik Die Strukturtheorie und die daraus abgeleitete psychoanalytische Deutungstechnik Der Beginn der postindustriellen Gesellschaft: Neue Krankheitsbilder Eine postpatriarchale Psychoanalyse: Die Selbstpsychologie Heinz Kohuts Die Bedeutung des psychohistorischen Gesichtspunktes für die psychoanalytische Theorie und Praxis Die psychohistorische Geburt eines postpatriarchalen Selbst Das fragmentierte Selbst und die psychoanalytische Emigration Zur Werkbiografie von Heinz Kohut Uwe Henrik Peters Der zweite Bruch Die Heilung des Selbst Das Selbst selbst Rezeption der Schriften Kohuts Schluss
Hans Kilian zeigt auf, dass es seit dem Ende des 19. Jahrhunderts drei aufeinanderfolgende Umbrüche der Realitätsstruktur gab: Geschichtlich-soziologisch folgt der vorindustriellen Agrargesellschaft mit ihrer patriarchalischen Herrschafts- und Rollenkultur die freie ökonomische Konkurrenzwirtschaft, die sich in den Städten konzentrierte. Die zunehmende Mechanisierung und Automatisierung führt gegenwärtig zu einem Wachstum des sogenannten tertiären Sektors der Dienstleistungsberufe und der postindustriellen Gesellschaft.

Um psychoanalytisch gewonnene Kenntnisse unbewusster Motivationen (z.B. Selbsterhaltung, Selbstachtung, Ängste, Werte) richtig zu interpretieren, müssen auch die zugrunde liegenden Theorien dem geschichtlichen Verlauf entsprechend revidiert werden. Freud ist dem Umbruch nach dem Ersten Weltkrieg mit einer Änderung seiner Theorie gefolgt. Den aktuellen Veränderungen wird die »Selbstpsychologie«, die Heinz Kohut in den 1970er Jahren entwarf, am ehesten gerecht.
Die psychoanalytischen Theorien werden von L. Köhler dargestellt. Dabei nimmt die noch wenig bekannte Selbstpsychologie - ebenso wie im Beitrag von U.H. Peters zur Werkbiografie Heinz Kohuts - breiten Raum ein.

Nicht nur für Psychoanalytiker, sondern auch für Fachleute der Wirtschaft, für Journalisten und Politiker sind die in diesem Buch dargelegten Zusammenhänge, vertieft durch neuere psychoanalytische Erkenntnisse, von großer Bedeutung.

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