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Dieses unglaubliche Bedürfnis zu glauben

 Taschenbuch
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ISBN-13:
9783837923292
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
01.01.2015
Seiten:
173
Autor:
Julia Kristeva
Gewicht:
272 g
Format:
211x149x17 mm
Serie:
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Anders als für Freud ist Religion für Julia Kristeva nicht nur Illusion und Quelle für Neurosen. Vielmehr geht 'das unglaubliche Bedürfnis zu glauben' jeglicher religiöser Konstruktion voraus. In Gesprächen und Essays veranschaulicht Kristeva ihre Gedanken zu Themen wie die Vater- und Mutterfunktion, Autorität, Idealsucht der Jugend und Feminismus.
Inhalt

Das große Fragezeichen
(anstelle eines Vorworts)

Dieses unglaubliche Bedu¿rfnis zu glauben
Gespräch mit Carmine Donzelli

Von Jesus zu Mozart: Der Unterschied des Christentums
Gespräch mit Claire Folscheid

Leiden
Vorträge in der Fastenzeit, 19. März 2006

Der Geist des Katholizismus
Fu¿rchtet euch nicht vor der europäischen Kultur

Von den Madonnen zum Akt
Eine Darstellung der weiblichen Schönheit

Leseeindru¿cke
(anstelle eines Nachworts)

Anmerkungen

Abbildungsnachweis
Für Julia Kristeva ist Religion nicht nur Illusion und Quelle für Neurosen. Vielmehr geht »das unglaubliche Bedürfnis zu glauben« jeglicher religiöser Konstruktion voraus: Menschen werden durch dieses Glaubensverlangen geprägt, das mit der Erwartung eines liebenden Dritten beginnt, sich im ersten Sprechen äußert und sich in der Identitätssuche der Jugendlichen fortsetzt, die für Kristeva gläubige Zweifler sind.

In Gesprächen und Essays analysiert Kristeva dieses Bedürfnis und veranschaulicht ihre Gedanken anhand von Texten des Heiligen Paulus, Aristoteles, Immanuel Kant, Friedrich Nietzsche, Hannah Arendt, Karol Wojtyla, Jürgen Habermas und Joseph Ratzinger. Dabei behandelt sie Themen wie die Vater- und Mutterfunktion, Autorität, Idealsucht der Jugend und Feminismus. Ihre Einsichten erhellen gegenwärtige religiöse Konflikte. Auch wenn wir nicht länger an Gott glauben, argumentiert Kristeva, müssen wir an einer kreativen Bestimmung der Menschheit festhalten, die wesentliche Quellen in der christlichen Anthropologie hat.

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