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Kurzreise Weserbergland

4 Tage EXKLUSIV - Nach dem Motto weniger ist mehr - anders ist spannend!, Geschrieben wurde das Buch für Menschen, die sich für Geschichte interessieren und gerne unterwegs auf Entdeckungstour sind - egal, ob alleine, in Begleitung mit Freunden oder mit der Familie.
 Ebook
Sofort lieferbar | Lieferzeit:3-5 Tage I
ISBN-13:
9783932767517
Einband:
Ebook
Seiten:
33
Autor:
Heidi Rüppel
eBook Typ:
Adobe Digital Editions
Kopierschutz:
Digital Watermark [Social-DRM]
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:

Dieser Tourenführer ist einzigartig und völlig neu in seiner Konzeption. Nach dem Motto weniger ist mehr - anders ist spannend werden interessante und zeitlich machbare Tagestouren vorgestellt und Geschichten zur Geschichte erzählt, die man so noch nicht gehört hat.
Der Tourenführer richtet sich an Menschen, die einfach mal raus wollen aus ihrem Alltag und dabei Schönes erleben und Geistreiches erfahren möchten. Auf Reisen „Futter für die Seele“ bekommen – das ist das Ziel dieses Tourenführers.

Mit dem neuen Tourenführer werden Reisende umfassend informiert, spannend unterhalten und zu neuen Ufern des Wissens geführt.

Über die Autoren: Heidi Rüppel und Jürgen Apel sind beide Diplom-Geographen. 1997 haben Sie einen Reisebuchverlag gegründet, den LSRB-Verlag. Mit Leidenschaft und großer Begeisterung arbeiten die beiden seit vielen Jahren an ihren Buchprojekten, in denen sie schöne Reiseziele vorstellen und über kleine und große Wunder der Natur- und Kulturgeschichte berichten.

Markenzeichen ihrer Bücher sind die Geschichten zur Geschichte. Sie öffnen dem Leser ein Zeitfenster, das ihm Einblicke in längst vergangene Zeiten gewährt. Geschichte wird so lebendig und begreifbar und prägt sich gut in das Gedächtnis des Lesers ein. Landschaftskundliche und kulturgeschichtliche Aspekte verschmelzen in den Erzählungen auf eine spannende und unterhaltsame Weise. Vertrautes und Bekanntes erscheint plötzlich in einem ganz anderen Licht.
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Übersichtskarte
Infokarten: Minden - Hameln

Weser- und Wiehengebirge
Hameln - Rinteln - Minden - Bückeburg
1. Tag: Von der Hämelschenburg zum Ohrbergpark und nach Hameln
2. Tag: Zur Schillat-Höhle in den Süntel - Wanderung zum Hohenstein / Draisinenfahrt / Erlebnispark „steinbergen steinzeichen“
3. Tag: Auf dem Weser-Radweg von Hameln nach Rinteln
4. Tag: Vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal zur Schiffmühle und Schachtschleuse in Minden und Hofreitschule in Bückeburg
Infoblock

WissenStation 1: Schillat-Höhle im Süntel
Der Süntel ist zusammen mit dem Wesergebirge das nördlichste Jurakarstgebiet Deutschlands. Es gibt hier zahlreiche Höhlen, die reich versintert sind. Die Höhlen weisen ein Alter von rund 2,4 bis 4 Millionen Jahre auf. Nicht alle Höhlen sind für Besucher zugänglich, wie die Schillat-Höhle im Kalksteinbruch Segelhorst. Die Entstehung der Höhlen beruht in erster Linie auf der lösenden Kraft unterirdisch versickernder Niederschlagswässer. Neben Tropfsteinen findet man an der Decke und an den Wänden der Höhlen auch Reste versteinerter Meerestiere, wie Seeigelstacheln, Austern und Schnecken – deutliche Indizien für eine maritime Vergangenheit des Süntels. Auch buschförmig gewachsene Korallenstöcke konnten im Naturschutzgebiet Hohenstein bei Hessisch Oldendorf nachgewiesen werden. Vor 195 bis 140 Millionen Jahren bedeckte ein tropisch-warmes Flachmeer weite Gebiete Deutschlands und auch die Weserregion. Dieses Meer wird als Jurameer bezeichnet. Aus den am Meeresgrund abgelagerten Sedimenten hat sich im Laufe vieler Jahrmillionen der fossilreiche Jurakalk gebildet. Seit 1902 wird der Kalkstein im Riesenbergsteinbruch abgebaut.

WissenStation 2: Aussichtsterrasse Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Das knapp 90 Meter hohe Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica wurde in den Jahren 1892 bis 1896 zu Ehren Kaiser Wilhelm I. erbaut. Es ist eines von rund 400 Kaiser-Wilhelm-Denkmälern, die nach der Vereinigung der deutschen Staaten im Zuge der Kaiserproklamation 1871 in Versailles in ganz Europa errichtet wurden. Von der Aussichtsplattform des Denkmals aus haben Sie einen herrlichen Blick über das Wesertal und in nördliche Richtung bis weit in die Norddeutsche Tiefebene. Während der Eiszeit, vor 400.000 bis 200.000 Jahren, war das nordische Inlandeis immer wieder einmal in diese Tiefebene vorgedrungen. Das Eis drängte sich sogar durch das schmale Wesertal, das an der engsten Stelle nur etwa 600 Meter breit ist. Die Weser wurde durch das vorrückende Inlandeis aufgestaut. Zwischen Hameln und Rinteln bildete sich ein riesiger Eisstausee. Eisberge drifteten auf dem See. Immer wieder drang das Eis vor und füllte bald das gesamte Wesertal aus. Noch heute findet man Reste des Inlandeises in Form von Moränenschutt und Schmelzwasserablagerungen. Zu diesen Schmelzwasserablagerungen zählen auch die Kiese und Sande, die bei Möllenbeck in einer Grube für bauliche Zwecke gewonnen werden. Wie konnte das nordische Inlandeis sich nur so weit ausbreiten? Was war mit dem Weltklima geschehen?

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